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Externsteine
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Die Externsteine [] sind eine markante, rund 40 m hohecite-ref-1[1] Sandstein-Felsformation im Teutoburger Wald und als solche eine herausragende NatursehenswĂŒrdigkeit Deutschlands, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Die Felsen sind vom Wiembecketeich und von einer parkartigen Anlage umgeben. Sie liegen im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Ihnen werden besondere kulturgeschichtliche Bedeutungen zugeschrieben.
Contents
âą Name
âą Geologie
âą Naturschutz
âą Grottenfels
âą Turmfels
âą Treppenfelsen
âą Wackelsteinfels
âą Weitere Felsen
âą Parallelen
âą Geschichte
âą Mittelalter
âą Seit 1945
âą Maskottchen
âą Trivia
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Name
Der Name der Felsengruppe war bis heute hĂ€ufig Gegenstand in den Publikationen zu den Externsteinen. Die heutige Schreibweise Externsteine geht höchstwahrscheinlich auf den Lexikographen Jacob Christoph Iselin zurĂŒck.cite-ref-3[3] In den Deutungen und ErklĂ€rungen des Namens steht besonders das Bestimmungswort âExter(n)-â im Zentrum. Im Wesentlichen wird dieses entweder mit niederdeutschen dialektalen Bezeichnungen der âEggeâ fĂŒr einen Gebirgszug (z. B. Osning aus Osnegge, Eggegebirge) oder mit Ă€lteren Namensformen der Vogelart der âElsterâ verbunden. Das Grundwort â-steinâ erscheint in den Ă€ltesten Belegen im Singular zu altsĂ€chsisch âstenâ = âStein, Felsâ; belegt sind chronologisch die folgenden Formen (in Auswahl):cite-ref-4[4]
âą um 1093, 1380 als âAgisterstenâ
âą 1379 âthon Eghesterensteynâ
âą 1571 als zum âEgestersteineâ
âą 1598 âEggsternsteinâ
âą 1627 âEgerster Steinâ
Seit Hermann Hamelmanns 1564 publizierter einflussreicher Abhandlung ĂŒber die westfĂ€lische Geschichte wird die Formation vermehrt als ârupis picarumâ = âFels der Elsternâ bezeichnet.cite-ref-5[5] Der Bezug zur Elster stammt wahrscheinlich als eine sekundĂ€re volkssprachliche Verbindung wĂ€hrend der mittelniederdeutschen Sprachperiode aus den belegten Formen wie âegester, egster, exterâ.
Die gegenwĂ€rtige wissenschaftliche Namenforschung (Meineke, Udolph/Beck) geht bei der Deutung des Bestimmungswortes und mithin des Kompositums von der Ă€ltesten belegten Form Ag-i-ster- aus. Diese Form zeigt die germanische Wortwurzel *ag- = âscharf, spitz, kantigâ oder âSteinâ; diese Wurzel liegt beispielsweise in altsĂ€chsisch eggia = âscharfe Schneide, Schwertâ und mittelniederdeutsch egge = âSchneide, Saum, BergrĂŒckenâ und in Neuhochdeutsch Egge vor (wie beispielsweise das AckergerĂ€t). Des Weiteren zeigt Agister- eine alte -str-Ableitung, die besonders von -i- oder -j-StĂ€mmen abgeleitet ist, wie beispielsweise in Germanisch *blĆstra-, Gotisch blĆstr, Althochdeutsch bluostar = âVerehrungâ sowie in Germanisch *gelstra-, Gotisch gilstr = âTribut, Zollâ und Althochdeutsch gelstar = âOpferâ.
Das Bestimmungswort im heutigen Namen Externsteine ist demnach die in Westfalen verbreitete Bezeichnung âEggeâ, und konkret in Verbindung mit der Felsformation die Bedeutung fĂŒr âeine hervorspringende Stelle oder einen schmalen BergrĂŒckenâ nach seiner ursprĂŒnglich spitz zulaufenden und hoch aufragenden Gestalt.cite-ref-6[6]
Geografische Lage
Im Nordosten von Nordrhein-Westfalen, im SĂŒdteil des Kreises Lippe gelegen, gehören die Externsteine zum Horn-Bad Meinberger Stadtteil Holzhausen-Externsteine, der rund einen Kilometer (Luftlinie) nordwestlich liegt.
Regionalgeografisch markant stehen die Felsen nur ca. drei Kilometer nordwestlich der Stelle, an der die von Nordwest nach SĂŒdost streichende Gebirgskette des Teutoburger Waldes in das von Nord nach SĂŒd verlaufende Eggegebirge umbiegt.cite-ref-mutterlose52-7-0[7] In Richtung Nordwesten gehen die Externsteine direkt in die ansteigenden waldreichen HĂ€nge des BĂ€rensteins und nach SĂŒdosten unmittelbar in jene des Knickenhagens ĂŒber. Direkt vorbei an der Felsengruppe flieĂt im Einzugsgebiet der Weser die Wiembecke, die am FuĂ der Felsen zum Wiembecketeich aufgestaut wird.
Geologie
Die Externsteine bestehen aus dem Osning-Sandstein, dessen Material, entstanden aus der Rheinischen Masse, wĂ€hrend der Unterkreide in kĂŒstennahem Flachwasser am Rande eines groĂen Meeres abgelagert wurde, das damals einen GroĂteil des nördlichen Mitteleuropa bedeckte.cite-ref-hendricksspeetzen-9-0[9] Die stratigraphische Einordnung der Externsteine ist schwierig, da bei ihnen keine Makrofossilien gefunden wurden;cite-ref-mutterlose52-7-1[7] als wahrscheinlichste Entstehungszeit wird das Unter-Alb vor ca. 110 Mio. Jahren angenommen.cite-ref-mutterlose13-10-0[10]
UrsĂ€chlich hervorgerufen durch die Nord-Drift der Afrikanischen Platte wurden durch die saxonische Bruchschollentektonik, beginnend vor etwa 70 Millionen Jahren, die ehemals waagerecht liegenden Gesteinsschichten dann lokal senkrecht gestellt, so dass das Material an der Nordostseite der Felsen Ă€lter ist als an der SĂŒdwestfront.cite-ref-runge-11-0[11] BegĂŒnstigt durch ein in der Folgezeit des PalĂ€ogen und Neogen (frĂŒher: TertiĂ€r) herrschendes feuchtwarmes, tropisches Klima mit intensiver chemischer Verwitterung erhielten die Felsen durch Erosion ihre jetzige, etwas bizarr anmutende Form.cite-ref-12[12] Gut zu erkennen ist die fĂŒr Granit, aber auch besonders fĂŒr massiven Sandstein typische Wollsackverwitterung.
Die Felsgruppe ragt in der sonst weitgehend steinfreien Umgebung maximal 47,7 m ĂŒber die OberflĂ€che des Wiembecketeichs in die Höhe und erstreckt sich linienförmig ĂŒber mehrere Hundert Meter LĂ€nge. Sie beginnt etwas versteckt im Wald mit vereinzelten kleinen Felsen und zieht sich hin bis zu den gut sichtbaren 13 relativ freistehenden Einzelfelsen. Diese Felssporne bestehen aus hartem, verwitterungsresistentem Quarzsandstein mit geringen Mengen an Feldspat und Glaukonit.cite-ref-mutterlose13-10-1[10]
Die geologische Bedeutung der Externsteine wurde am 12. Mai 2006 mit der Auszeichnung als Nationales Geotop durch die Akademie fĂŒr Geowissenschaften zu Hannover gewĂŒrdigt.cite-ref-agh-13-0[13]
Naturschutz
Bereits 1926 wurden die Externsteine unter Schutz gestellt. Das Schutzgebiet der Externsteine bestand aus mehreren als Naturdenkmale bezeichneten TeilflĂ€chen und war nach dem Bereich Donoper Teich/Hiddeser Bent das zweite Schutzgebiet in Lippe. Ziele waren die Wiederherstellung des ursprĂŒnglichen Zustands, dazu gehörte die Verlegung der zwischen den Felsen hindurchfĂŒhrenden StraĂe, der RĂŒckbau der modernen Bauwerke und die Beseitigung des Stauteichs. Die Zusammenlegung der TeilflĂ€chen zu einem durchgehenden Gebiet nach dem Reichsnaturschutzgesetz vom 26. Juni 1935 wurde durch die SS, die den Vorstand der Externsteine-Stiftung ĂŒbernommen hatte, verhindert. Erst 1953 wurden die zehn Naturdenkmale zu einem Naturschutzgebiet Externsteine mit einer GröĂe von 140 ha zusammengefasst.cite-ref-14[14]
Heute besteht ein 127 ha groĂes Naturschutzgebiet Externsteine.cite-ref-nsg-15-0[15] Die Felsen selbst stehen gleichzeitig als Bodendenkmal unter Schutz. Das Gebiet ist fĂŒr Europa von Bedeutung, was auch durch die Natura-2000-Unterschutzstellung 2004cite-ref-natura2000-16-0[16] im Rahmen der europĂ€ischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie dokumentiert ist.cite-ref-natura2000-16-1[16]
Aus Naturschutzsicht besonders wertvoll sind nicht nur die Felsen, mit einem der gröĂten Vorkommen einer Pioniervegetation an Silikatfelsen in NRW wie Farne, Moose und Flechten, sondern auch die auf den benachbarten BergkĂ€mmen Knickhagen und BĂ€renstein vorhandene Bergheide mit kleinflĂ€chig vorhandenen Hangmooren. Dort wachsen unter anderem Wacholder, Moor- und Sandbirken, Blaubeeren, Seggen, Binsen, Borstgras, Pfeifengras, Besenheide und Torfmoose. Es gibt groĂe BestĂ€nde von den drei Orchideenarten Geflecktes Knabenkraut (Unterart Fuchs-Knabenkraut), MĂŒcken-HĂ€ndelwurz und GroĂes Zweiblatt. Bemerkenswert sind auch groĂe BestĂ€nde des Sumpf-Veilchens und der Gewöhnlichen Natternzunge.cite-ref-hbrinkmann-17-0[17]
Neben den im Gebiet vorrangig zu schĂŒtzenden Erlen-Eschen-WĂ€lderncite-ref-natura2000-16-2[16] sind zudem als Kulturlandschaftselemente einige AlteichenbestĂ€nde ehemaliger HutewĂ€lder bedeutend, die durch die mittelalterliche, âBerghudeâ genannte Beweidung entstanden. Des Weiteren sind gröĂere Vorkommen von Ilex im artenreichen Wald des Naturschutzgebiets erwĂ€hnenswert.cite-ref-naturschutzgebiete-in-lippe-18-0[18] Relevant fĂŒr die Unterschutzstellung des Gebietes sind insbesondere die (Brut-)Vorkommen folgender geschĂŒtzter Tierarten: Mittelspecht (Dendrocopos medius), Schwarzspecht (Dryocopos martius), Grauspecht (Picus canus), Nördlicher Kammmolch (Triturus cristatus)cite-ref-nsg-15-1[15] und Eremit (Osmoderma eremita).cite-ref-natura2000-16-3[16] Weitere interessante Arten im Naturschutzgebiet sind Becher-Azurjungfer, BlaugrĂŒne Mosaikjungfer, Gemeine Heidelibelle, Hufeisen-Azurjungfer, Geburtshelferkröte, GroĂer Abendsegler, Wasserfledermaus, SiebenschlĂ€fer und Wasserspitzmaus.cite-ref-nsg-15-2[15] Seit 2006 brĂŒtet der Uhu an einem kleineren Nebenfelsen. Der Brutplatz wird abgesperrt und an Tagen mit besonderem Besucherandrang wie der Walpurgisnacht und der Sommersonnenwende bewacht. Am Uhubrutfelsen wurden 70 Kletterhaken entfernt, um illegales Klettern zu verhindern.cite-ref-19[19]
Historisch interessant ist das ehemalige Vorkommen des seltenen Lebermooses Harpanthus scutatus an den Felsen. Es wurde dort zuletzt 1947 nachgewiesen. Damals galt der Standort als das letzte Vorkommen in Nordrhein-Westfalen; erst seit den 1990er Jahren sind wieder einige wenige Stellen im Eggegebirge als Standorte bekannt.cite-ref-schmidtheinrichs-20-0[20]
Der Wanderfalke brĂŒtete zumindest in den Jahren 1885 und 1886 an den Felsen. 1885 kam es zu einer erfolgreichen Brut. Im Jahr 1886 wurde das Weibchen des Brutpaars abgeschossen.cite-ref-21[21]
Die naturschutzfachliche Betreuung der FlĂ€chen wird durch die Forstverwaltung des Landesverbandes Lippe, der auch EigentĂŒmer der Felsen ist, die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Lippe und die Biologische Station Lippe durchgefĂŒhrt. Die Biologische Station Lippe fĂŒhrt Kartierungen ausgewĂ€hlter Arten durch und macht regelmĂ€Ăig FĂŒhrungen im Gebiet. Es werden MaĂnahmen fĂŒr ein naturvertrĂ€gliches Besucherlenkungskonzept durchgefĂŒhrt. So wurden mehrere trittempfindliche, feuchte Orchideenwiesen durch einfache Leitvorrichtungen gesichert. Als MaĂnahmen zur Biotoppflege wurden Gehölze gefĂ€llt, um die Heidebereiche zu vergröĂern und in einem kleinen Hangmoor den Wasserentzug und die Beschattung zu verringern und konkurrenzschwache Moorpflanzenarten zu fördern. Eine Schaf- und Ziegenherde der Biologischen Station Lippe beweidet HeideflĂ€chen.cite-ref-22[22]
Beschreibung der Felsen
Zwischen den bewaldeten Erhebungen BĂ€renstein und Knickenhagen befinden sich die Externsteine auf einer Linie, die grob gesehen von SĂŒdosten nach Nordwesten verlĂ€uft. Ihre einzelnen Felsen werden von Nordwesten nach SĂŒdosten gezĂ€hlt.cite-ref-23[23] Die beiden Seiten der Felsenreihe unterscheiden sich grundsĂ€tzlich. Auf der Nordostseite der Felsen nimmt man eine FĂŒlle von Bearbeitungsspuren wahr. Auf der nach SĂŒdwesten blickenden Seite sind nur wenige Spuren zu finden. Der Eindruck der mĂ€chtig aus dem Boden aufsteigenden Felsen hat seine UrsprĂŒnglichkeit hier gewahrt, wĂ€hrend die Nordostseite derart von Menschenhand ĂŒberformt ist, dass der Eindruck einer Ruine entsteht. Man hat daher die Nordostseite die Vorderseite genannt, die andere die RĂŒckseite.cite-ref-24[24] Die Beschreibung konzentriert sich im Weiteren naturgemÀà auf die Vorderseite (NO).
Der am weitesten nordwestlich, direkt im Tal der Wiembecke aufragende Fels wird Felsen 1 genannt. Schreitet man von dort weiter in Richtung SĂŒdosten, schlieĂt sich der markante Felsen 2 an, der wegen seiner Gestalt herkömmlich als Turmfels bezeichnet wird. Zwischen den beiden befindet sich ein kleinerer Fels, nahe ĂŒber dem Boden mit Fels 1 verbunden, so dass der groĂe Fels 1a, der kleine Fels 1b genannt wird. Man nennt den groĂen Felsen 1a auch nach einer in ihm gelegenen Grotte den Grottenfels. Auf den Turmfels (Nummer 2) folgt wieder ein niedrigerer, der, weil die Treppe zur Höhe des Turmfelsens sich an seinen Seiten emporwindet, als Treppenfels bezeichnet wird.
Eine mĂ€chtige Kluft, durch die seit etwa 200 Jahren eine StraĂe fĂŒhrt, trennt den Treppenfelsen von Fels 4, auf dem ein mĂ€chtiger Brocken lose liegt, der fĂŒr das Auge abzustĂŒrzen droht. Nach diesem wackligen Stein spricht man vom Wackelsteinfelsen. Er wird ĂŒberragt von dem anschlieĂenden Felsen 5, der nach einem am Gipfel sichtbaren, nach SĂŒdosten blickenden MĂ€nnerkopf der Ruferfelsen genannt wird. Etwa acht weitere noch wenig untersuchte Felsen folgen in sĂŒdöstlicher Richtung.
Grottenfels
Die wichtigsten Spuren am Grottenfels (Nummer 1a) sind die Höhlen, die Treppenanlage, das Gipfelplateau und das berĂŒhmte Felsenrelief der Kreuzabnahme.
Der Gipfel ist plateauartig eingeebnet worden, so dass sich ĂŒber der von KlĂŒften zerrissenen Oberseite des Grottenfelsens eine gleich hohe FlĂ€che erstreckt. Etwa zwei Meter unterhalb des Gipfels ist auf der SĂŒdwestseite die GrundflĂ€che eines winkelförmig um den Gipfel gelagerten Raumes zu sehen.
Der Fels trĂ€gt spĂ€testens seit 1663, wahrscheinlich schon lĂ€nger, einen Treppenaufgang. Zwischen Turmfels und Grottenfels beginnt die Treppe, die zunĂ€chst auf den Gipfel des Felsens 1b fĂŒhrt und von dort zum Gipfel des Grottenfelsens (Nummer 1a). Spuren Ă€lterer Treppenanlagen sind vorhanden.
Zwischen dem Grottenfelsen und Fels 1b ist ein Spalt mannshoch zu einem Gang verbreitert worden, der auf die RĂŒckseite der Felsen fĂŒhrt.
Kuppelgrotte
Die Grotte selbst umfasst drei RĂ€ume, die lĂ€ngs der Nordostseite gelegen und untereinander verbunden sind. An der sĂŒdöstlichen Schmalseite des Felsens ist der Eingang zur sogenannten Kuppelgrotte. Neben dem Eingang steht eine undeutlich aus dem Felsen herausgearbeitete Gestalt mit einem SchlĂŒssel, die oft als Petrus gedeutet wird.cite-ref-25[25] Die etwa 4 Meter lange Kuppelgrotte ist unten schmal und weitet sich oben zu einer Kuppel. Ihre unregelmĂ€Ăige Form, die nur an wenigen Stellen MeiĂelspuren trĂ€gt, soll sie durch Feuereinwirkung erhalten haben.cite-ref-26[26]
Hauptgrotte
Durch einen schmalen Korridor gelangt man in die rechteckige, nach Nordwesten sich erstreckende Hauptgrotte. Sie hat, wie alle WĂ€nde bezeugen, ihre Kastenform mit Hilfe von Hammer und MeiĂel erhalten. Ihre auffallendste Einrichtung ist ein halbkugelförmiges Becken von zirka 1,25 Meter Durchmesser, das an der SĂŒdwestwand in den Boden eingesenkt ist. Zwei TĂŒröffnungen, die eine schmal und rechteckig, die andere breit und torbogenförmig, geben dem Raum Licht. Neben der rechteckigen TĂŒr finden sich eine mittelalterliche Inschriftcite-ref-27[27] und eine Fratze.
Nebengrotte
Der dritte ebenfalls kastenförmige Raum, die Nebengrotte, schlieĂt am Nordwestende der Hauptgrotte an und erstreckt sich im rechten Winkel zur Hauptgrotte in Richtung Nordosten. Ihre WĂ€nde sind ebenfalls bearbeitet. Die SĂŒdostseite des Raumes birgt zwei rechteckige Vertiefungen, eine davon mannshoch, die andere ein Quadrat in Herzhöhe.
An der gegenĂŒberliegenden Wand wurde am Rande einer Feuerstelle ein groĂes Zeichen etwa einen Zentimeter tief eingemeiĂelt. Carl Dewitz beschrieb dieses Zeichen in der Nebengrotte, damals nur zur HĂ€lfte sichtbar, erstmals 1886 als âRunenzeichenâ.cite-ref-28[28] Im Jahr 1929 wurde die zweite HĂ€lfte des Zeichens unter einer Verputzschicht entdeckt und unter maĂgeblicher Beteiligung von Wilhelm Teudt freigelegt.cite-ref-29[29] Das Zeichen wurde von Teudt und seinen Nachfolgern als âBinderuneâcite-ref-30[30] oder âJulsymbolâ (Herman Wirth 1933)cite-ref-31[31] gedeutet. Andere identifizierten es anhand vergleichbarer Inschriften auf Richtschwertern als frĂŒhneuzeitliche Darstellung eines Galgens (Kurt Tackenberg 1933,cite-ref-32[32] Alois Fuchs 1934,cite-ref-33[33] Friedrich Focke 1943cite-ref-34[34]) und brachten damit in Zusammenhang, dass der Raum in der frĂŒhen Neuzeit als GefĂ€ngnis der Stadt Horn genutzt wurde. Letzteres ist die heute wissenschaftlich akzeptierte Meinung.cite-ref-35[35]
Die AuĂenwand der Nebengrotte ist durch ein groĂes Fenster durchbrochen, unter dem der Sargstein liegt. Von diesem Raum fĂŒhrt ein durch den Felsen gebohrtes, etwa 4 m langes Rohr schrĂ€g hinunter und tritt in der Höhe des Sarges am Kopfende desselben wieder ins Freie. In der Grotte liegt die Ăffnung neben dem Fenster im FuĂboden, allerdings durch Zement verschlossen.
Sargstein und Kreuzabnahmerelief
Der Sargstein am FuĂ des Grottenfelsens ist an allen Seiten bearbeitet. In seine Nordwestseite ist eine Art von Arkosolgrab mit einer menschenförmigen Aussparung fĂŒr den aufzunehmenden Leib eingehauen. Auf der Höhe des Sargsteins ist ein kleines Podest ausgeschlagen, zu dem von zwei Seiten Treppenanlagen hinauf fĂŒhren, die massiv beschĂ€digt wurden, deren Reste aber gut erkennbar sind.
An der AuĂenwand der kĂŒnstlich geschaffenen Höhlung, direkt vor der Kuppelgrotte, ist das 5,5 Meter hohe mittelalterliche Kreuzabnahmerelief an den Externsteinen eingeschlagen. Ăber der rechteckigen TĂŒr sieht man eine Vertiefung, eine Hohlform, die an die Beine, den Körper und FlĂŒgel eines Vogels erinnert.
Turmfels
Der Turmfels hat seinen Namen daher, dass er von SĂŒdwesten gesehen wie ein quadratischer Turm aussieht. In der Höhe ist ein Raum ausgeschlagen, dessen LĂ€ngsachse ungefĂ€hr in Richtung Nordost verlĂ€uft, die sogenannte Höhenkammer. Die beiden Schmalseiten haben jeweils eine Nische erhalten. Diejenige im SĂŒdwesten ist rechteckig und wird von zwei Rundpfeilern flankiert. Die andere im Nordosten, in der ein Podest mit einem schlanken StĂ€nder â eventuell einem Altar â ausgeschlagen ist, wird von einem Rundbogen ĂŒberwölbt. Ăber dem âStĂ€nderâ befindet sich ein rundes Fenster, das aufgrund seiner Ausrichtung auf den Aufgangspunkt der Sonne zur Sommersonnenwende zu der Deutung gefĂŒhrt hat, dass der Raum astronomischen Beobachtungen gedient haben könnte.cite-ref-36[36] Der ArchĂ€oastronom Burkard SteinrĂŒcken verweist auĂerdem auf eine Ăhnlichkeit zur Nordturmkapelle im Erfurter Dom, wo ein rundes Loch in einer Rundbogennische an bestimmten Tagen zur Illumination der in der Nische aufgestellten Madonna-Figur mit dem Licht der aufgehenden Sonne gedient haben könnte.cite-ref-37[37] FĂŒr ein weiteres Fenster ist die Nordwestwand genau in Achse mit den Felsen, etwa auf den Untergangspunkt der Sonne zur Sommersonnenwende ausgerichtet, zwei Meter tief durchbrochen worden. Am östlichen Ende der Nordwestwand befindet sich in HĂŒfthöhe ein ausdrucksvoller mĂ€nnlicher Kopf mit geöffnetem Mund.
Die Decke der Höhenkammer ist gewaltsam abgesprengt worden. Auf dem schwer zugĂ€nglichen Gipfel, der den Raum noch teilweise ĂŒberwölbt, befindet sich eine kleine Erhöhung, die Krone, in die eine runde Vertiefung eingeschlagen ist.cite-ref-38[38] Zu FĂŒĂen des Turmfelsens steht auf der Nordostseite ein Podest, die sogenannte Kanzel. Reste von sieben Treppenstufen ziehen sich um die Vorderseite und eine LĂ€ngsseite. Auf der Oberseite ist eine etwa 35 Zentimeter mal 30 Zentimeter groĂe StandflĂ€che ausgearbeitet.
Treppenfelsen
Der Treppenfelsen (Nummer 3) bietet heute vor allem den Aufgang zur Höhenkammer des Turmfelsens, die man von ihm aus in luftiger Höhe ĂŒber eine mit Holzbohlen belegte eiserne BrĂŒcke erreicht. Auch hier gibt es Reste andersartiger Ă€lterer Treppenanlagen. Auf der Höhe des Felsens sind im SĂŒdwesten Reste einer Kammer vorhanden.
Wackelsteinfels
Das AuffĂ€lligste am Felsen 4 ist der Wackelstein auf seinem Gipfel. Er ruht auf drei Punkten, doch hat man ihn mit MetallbĂ€ndern festgezurrt und den Raum um seinen FuĂ einbetoniert. Der Wackelsteinfels (Felsen 4) ist von zwei senkrechten KlĂŒften durchzogen, die auf der Vorder- und RĂŒckseite hervortreten. Gemeinsam mit anderen hervortretenden FlĂ€chen fĂŒgen sie sich zu erkennbaren Gestalten zusammen, die erst in den 1950er Jahren von Fritz SchĂ€fer entdeckt wurden. Sowohl auf der Vorder- wie auf der RĂŒckseite sind Bearbeitungsspuren in groĂer Zahl vorhanden, die die seit den 1980er Jahren besonders von Walther Matthes vertretene Vermutung nahegelegt haben, dass die natĂŒrlich vorhandenen Bildungen von Menschenhand in Richtung auf einen bestimmten Ausdruck ergĂ€nzt worden seien.cite-ref-matthes1982-figuren-39-0[39] So sieht man auf der Vorderseite den Schemen einer menschlichen Gestalt, die am Felsen zu hĂ€ngen scheint. An der RĂŒckseite des Felsens soll das Profil eines Tierkopfes mit langem Hals zu erkennen sein.cite-ref-matthes1982-figuren-39-1[39] Im unteren Bereich der Vorderseite ist zudem ein lippisches Wappen aus dem 16. und 17. Jahrhundert eingelassen.
Weitere Felsen
Auch der Felsen 5, der höchste der Hauptgruppe, weist am Gipfel von Nordosten gesehen eine Felsenfigur auf, im Volksmund der Rufer genannt, die ebenso wie die ĂŒbrigen Figuren nach Matthes dadurch entstanden sein soll, dass durch Absprengen flacher Gesteinsschollen glatte FlĂ€chen geschaffen wurden, die im Verein mit den natĂŒrlichen Verwitterungsspuren des umgebenden Gesteins die gewĂŒnschten Formen hervorbrachten.cite-ref-matthes1982-figuren-39-2[39]
Parallelen
Ăhnliche Sandstein-Formationen in Europa sind zum Beispiel die Meteora-Felsen in Griechenland, der Spas-Stein in der Ukraine oder die Teufelsmauer im Harz.
Geschichte
Die Externsteine wurden von Hermann Hamelmann im Jahr 1564 als ein germanisches Heiligtum gedeutet, das von Karl dem GroĂen zerstört worden sei. Diese Interpretation erlebte in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts mit dem allgemein aufkommenden Interesse an Vor- und FrĂŒhgeschichte einen ersten Höhepunkt, um sich dann von den 1920er Jahren bis 1945 erneut groĂer PopularitĂ€t zu erfreuen. Seitdem werden â vor allem in der heimatkundlichen Forschung â diese AnsĂ€tze immer wieder aufgegriffen, wobei die Interpretationen von Sternwarte aus vorchristlicher Zeit bis hin zur germanischen KultstĂ€tte reichen. So wurden die Externsteine auch schon als âDeutschlands Stonehengeâ bezeichnet.
Es gibt ĂŒber die Externsteine wenig wissenschaftliche Belege; stattdessen sind viele Mythen, Legenden und MĂ€rchen im Umlauf.cite-ref-40[40] Beim Steinensemble wird der Heilige Gral vermutet; die Formationen werden als die ZĂ€hne eines Riesen gedeutet. Nach der Wesersage von Wackensteinfels hat der Teufel den Brocken auf Fels 4 auf Mönche und ihre Kapelle geworfen, traf sie aber nicht.cite-ref-41[41] Auch in der esoterischen Literatur finden sich teils fantastische Deutungen. Ausgrabungen erbrachten jedoch keinen eindeutigen Nachweis einer kultischen Nutzung in ur- oder frĂŒhgeschichtlicher Zeit, sondern belegen menschliche AktivitĂ€ten erst fĂŒr das frĂŒhe Hochmittelalter.
Ur- und FrĂŒhgeschichte
Gesichert sind aus dem direkten Umfeld der Felsen archĂ€ologische Funde aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) und Mittelsteinzeit, insbesondere Feuerstein-Spitzen und -AbschlĂ€ge, die allerdings nur belegen können, dass die damaligen Menschen die Steingruppe aufgesucht haben â aus welchen GrĂŒnden die Steinzeitmenschen es getan haben, ist den Relikten nicht zu entnehmen. Keine gesicherten Belege aus Funden gibt es hingegen fĂŒr menschliche Nutzungen in der Jungsteinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit.
In unmittelbarer Umgebung der Steine befinden sich noch mehrere Hohlwege â darunter der Hohlweg GroĂe Egge â, die oft fĂ€lschlich als Reste von âRömerwegenâ bezeichnet werden. Die UrsprĂŒnge dieser Relikte historischer Verkehrsbeziehungen liegen aber mit Sicherheit nicht bei den Römern. Ob sie bereits in prĂ€historischer Zeit oder erst im Mittelalter entstanden, kann derzeit nicht entschieden werden.
Neuere Thermolumineszenzdatierungen durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften ergaben eine Nutzung der Ă€ltesten beprobten Feuerstelle in der Kuppelgrotte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einem nicht nĂ€her bestimmbaren Zeitpunkt zwischen der Mitte des 6. und dem Beginn des 10. Jahrhunderts (735 ± 180 n. Chr.). Eine weitere Feuerstelle in derselben Grotte wurde im 9. bis 11. Jahrhundert (934 ± 94 n. Chr.) genutzt. Eine Probe aus der Nebengrotte ist jĂŒnger als 1025 ± 100 n. Chr. und zwei weitere Brandspuren in der Haupt- und Nebengrotte stammen erst aus dem SpĂ€tmittelalter (1325 ± 50 n. Chr. und 1425 ± 63 n. Chr.). Ăltere Nutzungen dieser Feuerstellen können mit dieser Untersuchungsmethode weder ausgeschlossen werden noch sind sie zwingend anzunehmen. Damit kann die Nutzung der Grotten in prĂ€historischer Zeit durch diese Untersuchungen zwar nicht ausgeschlossen werden, aber es fehlen dafĂŒr weiterhin belastbare Belege.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]
Mittelalter
Eine moderne Auswertung der archĂ€ologischen Funde, insbesondere der Keramik und der MetallgĂŒter, erbrachte eine Datierung der Fundobjekte vom spĂ€ten 10. bis ins 19. Jahrhundert. Die daraus abgeleitete, mindestens zeitweilige Anwesenheit von Menschen an der Felsengruppe passt zu einer Abdinghofer Urkunde, nach der die Externsteine 1093 von dem Paderborner Kloster gekauft worden sein sollen.cite-ref-49[49]
Die Mönche umliegender Klöster, vielleicht auch aus Paderborn, waren höchstwahrscheinlich die Urheber architektonischer und gestalterischer Arbeiten an den Externsteinen und in ihrem Umfeld. Die nicht kunsthistorisch datierbaren Gebilde, wie z. B. das Felsengrab (Arkosol) und die obere Kapelle (Felsen 2), die in der kunsthistorischen Forschung oft in Anlehnung an die Abdinghofer BesitzansprĂŒche als Nachbauten der Jerusalemer PassionsstĂ€tten interpretiert werden, sind vielleicht ebenfalls mittelalterlich und von Mönchen beauftragt. Die höhergelegene Kapelle mit Altar ist mit der Höhe Golgathas assoziiert.cite-ref-50[50] Die Höhlen in den Sandsteinfelsen wurden als Eremitage genutzt. In der Hauptgrotte, manchmal auch untere Kapelle genannt, findet sich eine Weihinschrift mit der Jahreszahl 1115. Auch ihre Echtheit ist nicht unbestritten geblieben.cite-ref-51[51]
Das bekannte in den Grottenstein gemeiĂelte Kreuzabnahmerelief wird jedoch von der kunsthistorischen Forschung nach der fĂ€lligen Neubewertung in den 1950er Jahren, an der sich Otto Schmitt, Fritz Saxl und Otto Gaul beteiligten, in die Zeit zwischen 1130 und 1160 datiertcite-ref-52[52] â wobei auch abweichende Datierungen existieren, so zum Beispiel in die karolingische Zeit, in der laut Walther Matthes in den Jahren 815 bis 822 die Externsteine der unbekannte Ort des Klosters Hethis, der VorlĂ€ufergrĂŒndung von Corvey, gewesen sein sollen.cite-ref-matthes-53-0[53]cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] Kunsthistoriker nehmen an, dass es sich beim Relief â das als eines der europaweit gröĂten unter freiem Himmel anerkannt ist â um eine Heiliggrab-Anlage fĂŒr die GlĂ€ubigen handelt, die nicht die Pilgerfahrt nach Jerusalem antreten konnten.
Dass das Relief erst im 16. Jahrhundert von Lucas Cranach d. Ă. geschaffen worden sei, ist angesichts der Arbeitsweise und des Stils unwahrscheinlich. Es gilt als die Ă€lteste aus massivem Fels gehauene Steinmetzplastik nördlich der Alpen. FĂŒr die oft behauptete hochmittelalterliche Nutzung der Felsen als Wallfahrtsort fehlen sowohl mittelalterliche Quellenbelege als auch eindeutige Indizien in den Fundmaterialien.cite-ref-57[57]
17. bis 20. Jahrhundert
Seit 1665 stand in unmittelbarer NĂ€he der Steine ein Forsthaus im Fachwerkstil, das auch eine Schankwirtschaft enthielt.cite-ref-hotel-58-0[58]
Im 17. Jahrhundert wurde unterhalb der Externsteine vom Lippischen Landesherrn Graf Hermann Adolf zu Lippe-Detmold, der nach der Reformation Besitzer des Platzes wurde, ein festungsartiges Lustschloss angelegt, das wohl auch der Kontrolle des FernstraĂenverkehrs diente, sonst jedoch nach kurzer Zeit fast ungenutzt blieb und verfiel. Es wurde auf Anweisung der lippischen FĂŒrstin Pauline um 1810 wieder abgerissen, und das GelĂ€nde um die Externsteine wurde wieder in den Ursprungszustand versetzt.
1836 wurde aus romantisch-landschaftsĂ€sthetischen GrĂŒnden der unterhalb der Felsengruppe flieĂende Bach Wiembecke zum Wiembecketeich aufgestaut. Dieser kĂŒnstliche Teich wurde zur Zeit des Nationalsozialismus fĂŒr Grabungszwecke und im Rahmen der Gestaltung des Areals abgelassen, nach 1945 aber wieder neu angelegt.
1855 kaufte der Förster und PĂ€chter der Schankwirtschaft das Forst- und Gasthaus. Sein Sohn lieĂ 1867 daneben einen neogotischen Hotelbau errichten, der von Architekt Friedrich Gösling in groĂen Dimensionen entworfen wurde. Das Hotel Externsteine mit Restaurant bestimmte das Erscheinungsbild der Externsteine fĂŒr die nĂ€chsten rund 100 Jahre.cite-ref-hotel-58-1[58]
1881 und 1888 fanden an den Externsteinen die ersten archĂ€ologischen Grabungskampagnen unter eher schlichten Bedingungen statt. Im RĂŒckblick ist davon auszugehen, dass damals insgesamt mehr zerstört als entdeckt worden ist. 1932 wurde eine archĂ€ologische Sondierungsgrabung von einem Bodendenkmalpfleger im Auftrag des damaligen Freistaats Lippe vorgenommen.
Zur Verkehrssicherung wurde der Wackelstein, der alten Geschichten zufolge auf Feinde des Ortes herunterstĂŒrzen sollte, mit Eisenhaken befestigt.
Zeit des Nationalsozialismus
Das groĂe Interesse der Nationalsozialisten an nachweisbaren germanischen KultstĂ€tten erklĂ€rt sich aus der Entwicklung der sogenannten Völkischen Bewegung. Kernthese dieser sonst uneinheitlichen Bewegung war die Annahme einer germanischen bzw. nordischen Hochkultur vor den antiken Hochkulturen des Mittelmeerraums, der sogenannte Germanenmythos. Belege dafĂŒr glaubten völkische Laienforscher in Steinsetzungen der Megalithkultur sowie in der Kunst der Völkerwanderungszeit und der Wikinger gefunden zu haben. So auch Wilhelm Teudt, der Mitte der 1920er Jahre in den Externsteinen den Standort des vermeintlichen sĂ€chsischen Hauptheiligtums Irminsul entdeckt zu haben glaubte. Die Irminsul galt in völkischen und gilt in neuheidnischen Kreisen als Symbol des letzten Widerstandes der alten germanischen Religion, bevor sie von Karl dem GroĂen im Zuge der Christianisierung zerstört worden sei.
Teudt, der Mitglied zahlreicher völkischer Organisationen und ab 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP war, schlug den Nationalsozialisten nach ihrer Machtergreifung vor, die Externsteine in einen âHeiligen Hainâ zur Erinnerung an die Ahnen umzugestalten. ReichsfĂŒhrer SS Heinrich Himmler mit seiner Vorliebe fĂŒr alles vermeintlich Germanische griff die Idee auf und grĂŒndete 1933 die Externstein-Stiftung; er selbst war ihr Vorsitzender.
1934 und 1935 wurden unter Leitung des Geologen und aktiven NSDAP-Mitglieds Julius Andree mit Hilfe des Reichsarbeitsdienstes umfangreiche archĂ€ologische Ausgrabungen durchgefĂŒhrt, deren Dokumentation seit 1945 aber nur noch unvollstĂ€ndig ist. ErklĂ€rtes Ziel der Grabungen war das Auffinden von Belegen fĂŒr eine vorchristliche germanische KultstĂ€tte an den Steinen. Diese Grabungen werden von der heutigen wissenschaftlichen ArchĂ€ologie in der Regel als âinitiierte archĂ€ologische Zweckforschungâ angesehen. Ein Teil der Keramik- und Metallfunde der beiden Grabungen wird heute im Lippischen Landesmuseum Detmold aufbewahrt. Im Rahmen der Grabungen entdeckte und untersuchte Andree eine Wallanlage nordöstlich der Steine, die Immenburg, auf dem gleichnamigen FlurstĂŒck.
GrundsĂ€tzlich und vorwiegend beschĂ€ftigten sich in der Zeit des Nationalsozialismus zwei verschiedene Organisationen mit der âExternsteinforschungâ: die SS-Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe und das sogenannte Amt Rosenberg.
Seit 1945
In den Jahren von 1964 bis 1966 wurde das Umfeld der Externsteine aufgewertet. Ein GroĂparkplatz und eine GaststĂ€tte wurden auĂerhalb der direkten Sichtlinie zu den Steinen neu errichtet. DafĂŒr wurde das Hotel Externsteine von 1867 abgerissen. Seitdem wirken die Externsteine trotz der groĂen Besucherzahlen ruhiger.cite-ref-hotel-58-2[58]
Seit Ende der 1990er Jahre gibt es im Rat der Stadt Horn-Bad Meinberg diverse Ăberlegungen, im Rahmen des Stadtmarketings den Platz an den Externsteinen zum Event-Ort auszubauen (von einer sanften Vermarktung ĂŒber esoterische GroĂveranstaltungen bis zum Musical-Bau).cite-ref-stadtmarketing-59-0[59] Diese PlĂ€ne wurden vor allem von Natur- und DenkmalschĂŒtzern stark kritisiert und bislang nicht umgesetzt.
VerkehrserschlieĂung und Tourismus
Im Jahr 1813 wurde der durch die Felsen verlaufende alte Fernweg â der heutige Wanderweg â zur StraĂe befestigt und ausgebaut. Bei EinfĂŒhrung der FernstraĂennummerierung 1932 wurde die StraĂe Teil der FernverkehrsstraĂe Nr. 1 (Aachen-Königsberg); sie wurde 1934 in ReichsstraĂe 1 umbenannt und 1936 nach SĂŒdosten verlegt (seit 1949 BundesstraĂe 1).cite-ref-60[60] 1940 wurde die ehemalige ReichsstraĂe fĂŒr den öffentlichen Kraftfahrzeug-Verkehr gesperrt und das Gebiet zum Erholungsgebiet erklĂ€rt.
Von 1912 bis 1935 verkehrte auf der FernstraĂe eine ĂberlandstraĂenbahn der PESAG von Paderborn ĂŒber Horn nach Detmold, die bei den Felsen eine Haltestelle hatte. Bis 1941 verkehrten an sommerlichen Sonn- und Feiertagen noch StraĂenbahnen im Pendelverkehr auf einer Stichstrecke nach Horn-Externsteine.cite-ref-stra-enbahn-61-0[61] 1953 wurde der Externstein-Abschnitt der StraĂenbahn-Strecke, die zuvor nur noch unregelmĂ€Ăig und zu touristischen Zwecken befahren wurde, aufgegeben.cite-ref-stra-enbahn-61-1[61] Bis heute sind an den Felsen Einbuchtungen und Metallreste der Anlagen zu sehen.
Zwischen einer halben und einer Million Menschen besuchen jÀhrlich die Externsteine,cite-ref-62[62] oft in Kombination mit dem sieben Kilometer entfernten Hermannsdenkmal.
Einige der Externsteine können bestiegen werden. Zwischen dem 1. April und dem 3. November ist eine Begehung der Höhenkammer möglich.cite-ref-63[63] Abseits der Wege ist das Klettern und das Betreten der Felsköpfe jedoch zum Schutz der seltenen Vegetation grundsÀtzlich und teilweise deutlich beschildert untersagt.
Die Spitzen der direkt am Teich gelegenen Felsen sind ĂŒber aufwendig in den Fels geschlagene TreppenaufgĂ€nge sowie eine BrĂŒcke hoch oben im Fels erreichbar. Von dort bietet sich in nördlicher bis östlicher Richtung eine gute Aussicht, die bei geeignetem Wetter bis zum entfernten Köterberg reicht. In andere Himmelsrichtungen ist der Ausblick wegen ausgedehnter und höhergelegener Waldgebiete weitgehend versperrt. TagsĂŒber muss fĂŒr den Aufgang zu beiden Felsen ein Eintrittsgeld bezahlt werden; auĂerhalb der Ăffnungszeiten ist einer dieser Felsen jedoch kostenfrei und vollstĂ€ndig zugĂ€nglich.
Wanderer erreichen die Externsteine von Norden her kommend ĂŒber den Hermannsweg und von SĂŒden her kommend ĂŒber den Eggeweg, der Teil des EuropĂ€ischen Fernwanderwegs E1 ist. Insgesamt fast 10 km lange Wanderwege erschlieĂen das Gebiet.
Am 24. Januar 2011 eröffnete der Landesverband Lippe fĂŒr rund 1,1 Millionen Euro das neue Informationszentrum.cite-ref-64[64] 2016 hatte die Denkmal-Stiftung Landesverband Lippe bekannt gegeben, das MaĂnahmen im Wert von 100.000 Euro umgesetzt wĂŒrden, um das Areal noch attraktiver fĂŒr Besucher zu gestalten. Auch wĂŒrden weitere MaĂnahmen diskutiert.cite-ref-65[65]
Maskottchen
Das Maskottchen der Externsteine ist âSteiniâ.cite-ref-66[66]cite-ref-67[67]cite-ref-68[68] Ăhnlich wie z. B. Jan Cux fĂŒr das Seebad Cuxhaven, dient Steini der Förderung des Tourismus. Steini und die Externsteine ist darĂŒber hinaus eine so genannte âKinder Editionâ der beliebten Naturerlebnispfade Externsteine App. Die Inhalte sind dort nach Selbstdarstellung âkindgerecht aufbereitet und produziert wordenâ. Kinder sollen mit Hilfe des Maskottchens Steini die Naturerlebnispfade an den Externsteinen erkunden und entdecken.cite-ref-69[69] Steini soll den markanten und höchsten âFelsen 2â darstellen, der wegen seiner Gestalt herkömmlich als Turmfels bezeichnet wird.
KultstÀtte esoterischer und politischer Gruppen
Von verschiedenen, im weitesten Sinne esoterischen Gruppen werden die Externsteine als âKraftortâ mit auĂergewöhnlichen geomantischen und spirituellen Eigenschaften angesehen. In diese Theorien wird hĂ€ufig auch der Bereich um die Externsteine mit einbezogen, beispielsweise der BĂ€renstein mit dem dortigen Steinbruch und der sogenannten Feenwiese.cite-ref-70[70]cite-ref-71[71] Speziell in der neuheidnischen Szene werden die Daten der ersten kultischen Nutzung als zu spĂ€t angezweifelt, und lediglich die Ăbernahme einer Ă€lteren KultstĂ€tte durch die Christen wird in ErwĂ€gung gezogen. Die KultstĂ€tte ist auch ein beliebter Treffpunkt fĂŒr AnhĂ€nger der PrĂ€-Astronautik, die ihre Tagungen in Holzhausen-Externsteine abhalten und sich hier anschlieĂend treffen.
Bereits 1953 verbrachte die Wahl-Inderin Savitri Devi, eine Verehrerin Hitlers, eine Nacht in einer Höhlung der Externsteine, die sie als altgermanisches Heiligtum ansah. Sie erzÀhlt, sie habe dort Tod und Wiedergeburt erlebt und bei Sonnenaufgang die Namen vedischer Götter sowie den Hitlers von einem Felsen herabgerufen.cite-ref-72[72]
Zum Ersten Mai und insbesondere zur Walpurgisnacht und Sommersonnenwende finden an den Externsteinen als KultstĂ€tte festivalartige Feierlichkeiten statt, mit den deutschlandweit gröĂten, organisierten Treffen vieler Gruppen und Einzelpersonen aus dem esoterischen Spektrum. Seit 2010 sind zur Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende Zelte, Alkohol und Lagerfeuer verboten.cite-ref-73[73] Das Alkoholverbot wurde zur Walpurgisnacht allerdings nicht durchgesetzt.
Ein Symbol sind die Externsteine auch fĂŒr Neonazi-Gruppen wie die Freien Kameradschaften. Um 2004 vergruben die Jungen Konservativen unter dem Schlagwort âTrauern um Deutschlandâ nahe der Steine GegenstĂ€nde wie die Deutsche Flagge, LindenblĂ€tter, gentechnisch reine Getreidesorten und Exemplare der Jungen Freiheit.cite-ref-uh208f-74-0[74]cite-ref-75[75]
Trivia
Das Wetterbeobachtungsschiff 11 der deutschen Kriegsmarine trug den Namen âExternsteineâ.
Die Deutsche Bundespost brachte 1989 in der Serie SehenswĂŒrdigkeiten eine 350-Pfennig-Briefmarke mit den Externsteinen als Motiv heraus.
Literatur
KurzfĂŒhrer
âą Johannes Mundhenk: Externsteine (= Lippische SehenswĂŒrdigkeiten, Heft 2). 4. Auflage. Wagener, Lemgo 1984, ISBN 3-921428-08-4.
âą Elke Treude, Michael Zelle: Die Externsteine bei Horn (= Lippische Kulturlandschaften, Heft 18). Lippischer Heimatbund, Detmold 2011, ISBN 978-3-941726-18-5, ISSN 1863-0529.
ArchÀologie und Geschichte
âą Walther Matthes: Corvey und die Externsteine. Schicksal eines vorchristlichen Heiligtums in karolingischer Zeit. Verlag Urachhaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-87838-369-X.cite-ref-76[76]
âą Johannes Mundhenk: Forschungen zu den Externsteinen (= Lippische Studien, BĂ€nde 5â8). Wagener, Lemgo 1980â1983, ISBN 3-921428-31-9.cite-ref-77[77]
âą Friedrich Hohenschwert, Heinrich Beck, JĂŒrgen Udolph, Wolfhard Schlosser: Externsteine. In: Heinrich Beck u. a. (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. 2. erw. Ausg. Band 8. de Gruyter, Berlin / New York 1994, ISBN 3-11-013188-9, S. 37â49.cite-ref-78[78]
âą Robert JĂ€hne, Roland Linde, Clemens Woda: Licht in das Dunkel der Vergangenheit. Die Lumineszenzdatierung an den Externsteinen (= Schriftenreihe der Schutzgemeinschaft Externsteine, 1). Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2007, ISBN 3-89534-691-8.cite-ref-79[79]
âą Burkard SteinrĂŒcken: Neue Vermessung und neue Analyse der mutmaĂlichen astronomischen Peilungen an den Externsteinen (PDF; 2,9 MB), 2013
Forschungs- und Rezeptionsgeschichte
âą Erich Kittel: Die Externsteine als Tummelplatz der Schwarmgeister und im Urteil der Wissenschaft. In: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde Band 33, 1964, S. 5â68. Wieder als unverĂ€nderter Sonderdruck, NHV, Detmold 1965 (Digitalisat).
âą Erich Kittel: Die Externsteine: Ein kritischer Bericht zu ihrer Erforschung und Deutung nebst FĂŒhrer durch die Anlagen (= Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins fĂŒr das Land Lippe, 18). 7. Auflage. Detmold 1984, ISBN 3-924481-01-6.cite-ref-80[80]
âą Uta Halle: âDie Externsteine sind bis auf weiteres germanisch!â PrĂ€historische ArchĂ€ologie im Dritten Reich (= Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins fĂŒr das Land Lippe, 68). Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2002, ISBN 3-89534-446-Xcite-ref-81[81] (vgl. auch die Rezension fĂŒr H-Soz-u-Kult von Gregor Hufenreuter).
âą Uta Halle: Die Externsteine â Symbol germanophiler Interpretation. In: Achim Leube, Morton Hegewisch (Hrsg.): PrĂ€historie und Nationalsozialismus. Die mittel- und osteuropĂ€ische Ur- und FrĂŒhgeschichtsforschung in den Jahren 1933â1945 (= Studien zur Wissenschafts- und UniversitĂ€tsgeschichte, 2). Heidelberg 2002, ISBN 3-935025-08-4cite-ref-82[82], S. 235â253.
âą Uta Halle: âTreibereien wie in der NS-Zeitâ. KontinuitĂ€ten des Externsteine-Mythos nach 1945. In: Uwe Puschner, Georg Ulrich GroĂmann (Hrsg.): Völkisch und national. Zur AktualitĂ€t alter Denkmuster im 21. Jahrhundert (= Wissenschaftliche BeibĂ€nde zum Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, 29). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 3-534-20040-3, S. 195â213.cite-ref-83[83]
âą Larissa Eikermann, Stefanie Haupt, Roland Linde, Michael Zelle (Hrsg.): Die Externsteine Zwischen wissenschaftlicher Forschung und völkischer Deutung. Aschendorff, MĂŒnster 2018, ISBN 978-3-402-15122-8.
Weblinks
Commons
: Externsteine
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Externsteine
â Quellen und Volltexte
⹠Die Externsteine. Ein Denkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und ProjektionsflÀche völkischer Vorstellungen
âą Naturschutzgebiet âExternsteineâ im Fachinformationssystem des Landesamtes fĂŒr Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
âą Website des Kommunalverbands und EigentĂŒmers der Felsen LVL, landesverband-lippe.de
âą Externsteine Flyer vom Landesverband-Lippe, erschienen 2014 (pdf)
âą Historische Fotos
âą Bilder des Naturdenkmals im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums fĂŒr Westfalen
âą Bilder des Naturdenkmals im Bildarchiv bei Lipperland.de
⹠360°-Panoramabild von den Externsteinen im Kulturatlas Westfalen (benötigt Flash-Player)
⹠Bildliche Darstellung von Maskottchen Steini in hoher Auflösung hier
Einzelnachweise
cite-note-11. â Die Externsteine in Horn-Bad Meinberg: Natur trifft Kultur. Landesverband Lippe, abgerufen am 22. Januar 2025.
cite-note-21. Monumenta Paderbornensia. 1672, abgerufen am 14. November 2023.
cite-note-33. â 'Neu-vermehrtes Historisch- und Geographisches Allgemeines Lexicon. Abgerufen am 14. November 2023.
cite-note-44. â JĂŒrgen Udolph, Heinrich Beck: Externsteine, § 7. Namenkundliches. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA). 2. Auflage. Band 8, Walter de Gruyter, Berlin / New York 1994, ISBN 3-11-013188-9, S. 46â48.
cite-note-55. â Ernst Casimir Wasserbach (Hrsg.): Hermanni Hamelmanni opera genealogico-historica de Westphalia et Saxonia inferiori : in quibus non solum res gestae seculi XVI & anteriorum temporum ⊠ehibentur Sed & de totius Westphaliae provinciis, urbibus ⊠historia traditur. Meyersche Hofbuchhandlung, Lemgo 1711, S. 79.
cite-note-66. â Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe (= WestfĂ€lisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 2). Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 245.
cite-note-mutterlose52-77. â Jörg Mutterlose: Die Unterkreide-AufschlĂŒsse des Osning-Sandsteins (NW-Deutschland) â Ihre Fauna und Lithofazies. In: Geologie und PalĂ€ontologie in Westfalen. 36 (1995), S. 52 (dig).
cite-note-de-nw-tim-88. â Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
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cite-note-mutterlose13-1010. â Jörg Mutterlose: Die Unterkreide-AufschlĂŒsse des Osning-Sandsteins (NW-Deutschland) â Ihre Fauna und Lithofazies. In: Geologie und PalĂ€ontologie in Westfalen. 36 (1995), S. 13 (dig).
cite-note-runge-1111. â Fritz Runge: Die Naturschutzgebiete Westfalens und des frĂŒheren Regierungsbezirks OsnabrĂŒck. 3. Auflage. Aschendorff, MĂŒnster 1978, ISBN 3-402-04382-3, S. 143â144.
cite-note-1212. â Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Naturpark Eggegebirge â sĂŒdlicher Teutoburger Wald (Geologische Wanderkarte 1:50000). 2. Auflage. Bonn 1986, ErlĂ€uterungen Nr. 2 Die Externsteine.
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cite-note-1414. â Kurt Rohlfs: Geschichte der Naturschutzgebietsausweisung. In: Naturschutzgebiete in Lippe. Entdeckungsreise durch eine Natur- und Kulturlandschaft. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2010, ISBN 978-3-940751-22-5, S. 21â22.
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cite-note-2121. â Martin Lindner: Ein historisches Wanderfalken-PrĂ€parat aus dem Jahr 1886 von den Externsteinen. In: Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz des NABU NRW: 25 Jahre Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz AGW Nordrhein-Westfalen. NABU-NRW, DĂŒsseldorf, S. 54â55.
cite-note-2222. â Biologische Station Lippe NSG Externsteine (Memento vom 25. November 2016 im Internet Archive)
cite-note-2323. â Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine. Band 1: Architektonische-ArchĂ€ologische Bestandsaufnahme (= Lippische Studien, 5). Lemgo 1980, S. XIXâXXVII.
cite-note-2424. â Johannes Mundhenk: Forschungen zur Geschichte der Externsteine⊠Band 1, durchgehend
cite-note-2525. â Rolf Speckner, Christian Stamm: Das Geheimnis der Externsteine. Bilder einer MysterienstĂ€tte. Urachhaus, Stuttgart 2002, ISBN 3-8251-7402-6, S. 120â123.
cite-note-2626. â Ulrich Niedhorn: Vorgeschichtliche Anlagen an den Externstein-Felsen (= IsernhĂ€gener Studien zur frĂŒhen Skulptur, 5). Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-86137-094-8, S. 77â83.
cite-note-2727. â Ulrich Niedhorn: Vorgeschichtliche Anlagen an den Externstein-Felsen (= IsernhĂ€gener Studien zur frĂŒhen Skulptur, 5). Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1993, S. 66f., Abbildung in OriginalgröĂe S. 67â69.
cite-note-2828. â Kadir Karaca Koçer Alexander Auen: URN:NBN Resolver fĂŒr Deutschland und die Schweiz. Abgerufen am 12. November 2025.
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